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Wusstet ihr schon?
Kleines Wissen für den großen Start.
Was Eltern von Kindern zwischen 1 und 3 Jahren oft nicht wissen – und wie wir es bei den Kleinen TigeR im Alltag umsetzen.
Themen
- Anspruch ab dem 1. Geburtstag
- Draußen unterwegs
- Hilf mir, es selbst zu tun
- Spielen mit Formen
- Sprache von Anfang an
- Erst nebeneinander, dann miteinander
- Ein fester Rhythmus
- Kleine Gruppe, feste Bezugspersonen
Ihr habt ein Thema, das euch interessiert? Sprecht uns an – wir erzählen gern mehr.
Kontakt aufnehmenRechtsanspruch… dass jedes Kind ab dem 1. Geburtstag Anspruch auf Betreuung hat?
Viele Eltern glauben, dass ein Betreuungsplatz nur denen zusteht, die voll berufstätig sind. Das stimmt nicht: In Deutschland hat jedes Kind ab dem 1. Geburtstag einen gesetzlichen Anspruch auf frühkindliche Förderung – in einer Kita oder in der Kindertagespflege (§ 24 Abs. 2 SGB VIII).
Das gilt unabhängig davon, ob ihr in Vollzeit oder Teilzeit arbeitet, studiert, arbeitssuchend seid oder euch zu Hause um die Familie kümmert. Der Anspruch liegt beim Kind und seiner Förderung. Wie viele Stunden pro Woche gefördert werden, richtet sich nach dem Bedarf eurer Familie.
So ist das bei uns
Ihr seid unsicher, ob ihr einen Platz bei den Kleinen TigeR anfragen könnt? Fragt einfach an. Gemeinsam mit dem Tagesmütter e.V. Reutlingen klären wir, was für eure Familie möglich ist – auch die Kosten.
Ausflüge & Bewegung… dass wir mit unseren zwei Kinderbussen fast täglich draußen unterwegs sind?
Kinder lernen die Welt am besten mit allen Sinnen kennen: Sie spüren Wind und Regen, sammeln Blätter, beobachten Tiere und erkennen nach und nach vertraute Wege wieder. Frische Luft und viel Bewegung tun Körper und Kopf gut.
So ist das bei uns
Fast jeden Vormittag geht es mit unseren zwei E-Turtle-Kinderbussen hinaus – in den Park, auf Spielplätze, zu Bauernhöfen und auf Spaziergänge durch Pfullingen. So lernen die Kinder ihre Umgebung sicher und gemeinsam kennen. Zum Tagesablauf
Inspiriert von Maria Montessori… was „Hilf mir, es selbst zu tun“ im Alltag mit Kleinkindern bedeutet?
Der Satz wird der Ärztin und Pädagogin Maria Montessori zugeschrieben. Kleinkinder wollen vieles selbst machen – und brauchen dafür vor allem Zeit, Geduld und Dinge in ihrer Größe. Wer etwas allein geschafft hat, erlebt: Ich kann das. Dieses Gefühl nennt man Selbstwirksamkeit.
So ist das bei uns
Die Kinder üben, sich selbst an- und auszuziehen, decken den Tisch mit und räumen ihr Geschirr ab. Wir helfen, wo es nötig ist – und lassen Zeit, wo es allein klappt.
Inspiriert von Friedrich Fröbel… dass Spielen mit Naturmaterialien und Formen Raumvorstellung und Motorik fördert?
Friedrich Fröbel gilt als Begründer des Kindergartens. Er entwickelte einfache Spielgaben wie Kugel, Würfel und Walze. Beim Greifen, Stapeln und Sortieren begreifen Kinder im wahrsten Sinne des Wortes, wie Dinge aussehen, wie sie sich anfühlen und wie sie zusammenpassen.
So ist das bei uns
Bausteine, Sortierspiele und Fundstücke aus der Natur gehören fest zu unserem Alltag – genauso wie Malen, Kneten und kreatives Gestalten mit allen Sinnen.
Sprachförderung… dass Sprachförderung bei Ein- bis Dreijährigen ganz nebenbei beim Spielen passiert?
Zwischen dem 1. und 3. Geburtstag wächst der Wortschatz rasant. Kinder lernen Sprache nicht durch Üben, sondern im Alltag: durch Reime, Fingerspiele und Lieder, beim gemeinsamen Anschauen von Bilderbüchern und wenn Erwachsene Gegenstände und Gefühle benennen.
So ist das bei uns
Jede von uns beiden Tagespflegepersonen betreut höchstens 5 Kinder. So kommt jedes Kind zu Wort – und wir können seinen Wortschatz ganz persönlich begleiten.
Soziales Miteinander & freies Spiel… wie wichtig das Nebeneinander-Spielen ist, bevor echtes Miteinander-Spielen entsteht?
Kleinkinder spielen zuerst oft nebeneinander: Jedes ist in sein eigenes Spiel vertieft und beobachtet dabei die anderen ganz genau. Das ist kein Desinteresse, sondern ein wichtiger Schritt. Aus dem Nebeneinander entsteht nach und nach das gemeinsame Spiel – mit Teilen, Abwechseln und ersten Freundschaften.
So ist das bei uns
In unserer kleinen Gruppe lernen die Kinder die ersten sozialen Regeln ohne Überforderung. Kleine Streitigkeiten gehören dazu – wir begleiten sie ruhig und helfen den Kindern, eigene Lösungen zu finden.
Alltag & feste Strukturen… warum ein fester Tagesablauf Kindern Sicherheit und Geborgenheit gibt?
Kleine Kinder können Uhrzeiten noch nicht lesen – aber sie spüren, was als Nächstes kommt, wenn der Tag immer ähnlich abläuft. Das gibt Sicherheit, nimmt Stress aus dem Alltag und hilft ihnen, gut anzukommen und entspannt zu wachsen.
So ist das bei uns
Bei uns gibt es jeden Tag einen gemeinsamen Morgenkreis, feste Essenszeiten und eine Mittagsruhe von 12:30 bis 14:30 Uhr – jedes Kind in seinem eigenen Bettchen. Zum Tagesablauf
Kindertagespflege… dass in der Kindertagespflege jede Tagespflegeperson höchstens 5 Kinder betreut?
In der Kindertagespflege ist die Gruppe klein und die Betreuung besonders persönlich: Laut Pflegeerlaubnis darf jede Tagespflegeperson höchstens 5 Kinder gleichzeitig betreuen. Kita und Kindertagespflege sind gesetzlich gleichwertig – sie unterscheiden sich vor allem in Gruppengröße und Atmosphäre.
So ist das bei uns
Eure Kinder haben jeden Tag dieselben zwei Bezugspersonen: Peri und Sebastian. Kein Schichtdienst, keine wechselnden Gesichter – dafür eine familiäre Atmosphäre, in der wir auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingehen können. Mehr über uns
Lernt uns kennen.
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